Rundgang mit Schüler*innen der Berufsschule für Farbe und Gestaltung, 2019 | © NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography

Rundgang

Was heißt Antisemitismus?

Anfeindungen gegen Jüdinnen*Juden waren keine Erfindung der Nationalsozialisten, sondern bereits lange und tief in der Gesellschaft verankert. Diese Anfeindungen gründeten sich seit der Antike auf Klischees, Vorurteile und Stereotype. Der Begriff ‚Antisemitismus‘ ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche ideologische Begründungen und Erscheinungsformen der pauschalen Feindschaft gegen jüdische Menschen. ‚Antisemitismus‘ ist zwar ein zentrales Merkmal des Rechtsextremismus, doch lässt er sich ebenso in allen gesellschaftlichen Schichten finden. So zeigten sich in den letzten Jahren neue, versteckte Formen von Antisemitismus auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft.

Welche Formen von Antisemitismus gibt es und wie lassen sie sich unterscheiden? Wir beleuchten Strukturen des Antisemitismus in der Gesellschaft der Weimarer Republik, nehmen die spezifische Ausprägung in der NS-Zeit in den Blick und fragen schließlich nach heutigen Vorurteilen und antisemitischen Strömungen.

 

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Informationen

Ort
NS-Dokumentationszentrum München

Dauer
90 Minuten

Geeignet für
Erwachsene, Studierende und Schüler*innen ab der 9. Jahrgangsstufe

Teilnehmer*innenzahl
Max. 15 Personen (größere Gruppen werden getrennt)

Kosten
90 Euro pro Gruppe; kostenfrei für Schulklassen und Studierende

Buchbare Sprachen
Deutsch