Diskussion

Rechte Gewalt sichtbar machen Mit Ferda Ataman u.a.

31. Jan 2023 | 19.00 Uhr

Das Ende der NS-Diktatur bedeutete nicht das Ende rechter Ideologie - und auch nicht das Ende rechter Gewalt in Deutschland. Anschläge wie in Mölln, Halle, München oder Hanau zeigen, dass Rassismus und Antisemitismus fortleben und weiterhin Opfer fordern.

Mit der Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung Ferda Ataman sowie weiteren Gästen diskutieren wir darüber, wie sich Rassismus und Antisemitismus in verschiedenen Bereichen und Gesellschaftsstrukturen ausdrücken – und welche Chancen eine diverse und inklusive Erinnerungskultur im Kampf gegen die Kontinuitäten rechter Gewalt bietet.
 

Über die Reihe Diverse Memories

Die Veranstaltungsreihe Diverse Memories sucht nach Möglichkeiten, Erinnerungskultur neu zu denken. Sie möchte Leerstellen aufspüren, Lücken füllen und Begegnungen ermöglichen. Dabei beleuchtet sie das Verhältnis zwischen einer interkulturellen Gesellschaft und einer national definierten Erinnerungskultur: Wie unterstützen verschiedene kulturelle Perspektiven die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust? Welche Rolle spielt eine diverse Erinnerungskultur im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus? Und wie wichtig ist erinnerungskulturelle Teilhabe für den Umgang mit vergangener und heutiger Gewalterfahrung? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie wir in Deutschland eine Erinnerungskultur gestalten, in der wir uns alle wiederfinden - und in der kulturelle Vielstimmigkeit und historische Verantwortung Hand in Hand gehen.

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