Symposium

Zu fragmentarisch ist Welt und Leben? Kunst und Kultur, ein nationalkonservatives Milieu und die völkische Weltanschauung in München um 1900

30. Juli 2026 | 10.30 Uhr

Hans Thoma, Wandfries aus dem Musiksaal des Hauses Pringsheim, München: Schalmeien blasende Jünglinge und Satyrknaben unter der Laube, 1891, Öl auf Leinwand | Foto: © Staatsgalerie Stuttgart, erworben 1935

Das Symposium ist Teil des gleichnamigen Projekts Zu fragmentarisch ist Welt und Leben? des NS-Dokumentationszentrums München und des Lenbachhauses. Es untersucht, wie Künstlerpersönlichkeiten wie Franz von Lenbach in gesellschaftliche und ideologische Netzwerke um 1900 eingebunden waren, die die völkische Weltanschauung prägten, und umgekehrt. Im Fokus steht München als leuchtende Kunstmetropole und zugleich Ort ideologischer Verdichtungen, deren langfristige Folgen im Nationalsozialismus kulminierten und in die Gegenwart reichen.

Das Symposium eröffnet interdisziplinären Perspektiven aus Wissenschaft, zeitgenössischer Kunst und Medien die Bühne und lädt zur Debatte ein.

Mit Vorträgen von Dr. Nikola Becker, Dr. Sven Fritz, Dr. Carlos Alberto Haas, Florian Hoffmann, Caroline Kapp und Beo Tomek, Prof. Petra Lange-Berndt, Prof. Uwe Puschner, Dr. Tobias Reichard, Dr. Ivan Ristić und Matthias Dusini, Andrea Röpke, Laura Sophie Stadler, Simon Wörz, Prof. Dr. Mirjam Zadoff u.a.
 

Zum Programm