Als der Jazz (fast) seine Freiheit verlor ist eine musikgeschichtliche Veranstaltung über die Situation des Jazz in Deutschland während des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen die Einschränkung künstlerischer Freiheit, die politische Instrumentalisierung von Musik sowie Jazz als Ausdruck von Widerstand und kultureller Identität. Durch die Verbindung von Live-Musik und historischen Ton- und Bilddokumenten wird Geschichte hör- und erlebbar gemacht.
Die Idee zu diesem Abend entstand vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen und wurde von Josef Ametsbichler gemeinsam mit Axel Högel und Peter Wegele konzipiert und recherchiert.
Die Freedom Swingers spielen die Swing- und Jazzmusik der 20er und 30er Jahre. Sie orientieren sich dabei an den Stücken, die unter schwierigen Umständen während der NS-Zeit gespielt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei das Repertoire der Ghetto Swingers, die 1943 von dem Trompeter Erich Vogel gegründet wurden.
Infos zur Veranstaltung
- Ort
- NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal
- Anmeldung
Keine Anmeldung notwendig.
- Teilnahme kostenfrei