Symposium

Endstation Kaunas. Die Deportation von Jüdinnen und Juden im Herbst 1941 Ein Symposium zu Bildern der NS-Deportationen

19. Nov 2026 | 13.00 Uhr

Foto von der Deportation am Bahnhof Milbertshofen, 20.11.1941 | © Stadtarchiv München, DE-1992-FS-NS-00015

Im November 1941 leiteten die Nationalsozialist*innen mit der systematischen Deportation die Vernichtung deutscher Jüdinnen*Juden ein. Das Projekt #LastSeen sammelt Fotos der NS-Deportationen und veröffentlicht diese in einem digitalen Bildatlas. Anlässlich des 85. Jahrestags der ersten Deportationen von München aus in das litauische Kaunas widmet sich ein Symposium der Geschichte dieses sowie weiterer Transporte aus Wien, Berlin und Breslau  nach Kaunas. Gemeinsam diskutieren wir darüber, was uns die überlieferten Fotos über die Transporte erzählen, welche Leerstellen es gibt, wie wir die Personen auf den Fotos identifizieren und wie wir die Bilder in der Vermittlungsarbeit einsetzen können.

Mitwirkende: Alina Bothe, Christoph Kreuzmüller und Lisa Paduch (#LastSeen, Freie Universität Berlin), Andrea Löw und Michaela Raggam-Blesch (Institut für Zeitgeschichte), Lara Theobalt und Maximilian Strnad (Public History München), Paul-Moritz Rabe (NS-Dokumentationszentrum München), Marius Peculis (Kauno Fort IX Museum); Wolfgang Schellenbacher (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes), Christiane Frische (Münchner Wohnen)