Das Filmfestival KINO ASYL präsentiert ein vielseitiges Filmprogramm aus aller Welt. Junge Erwachsene mit Fluchterfahrung wählen und kuratieren Filme aus ihrer Heimat. Die persönlichen Perspektiven der Kurator*innen eröffnen tiefe Einblicke in unterschiedliche Lebensgeschichten und einzigartige Filmkulturen. Als offene Plattform des Dialogs lädt KINO ASYL dazu ein, neue Sichtweisen zu entdecken und Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten zu schlagen. Im Rahmen von KINO ASYL zeigen wir folgende Filme:
The Fatigued
Drama | Ukraine | R: Yuriy Dunay | 97 min. | OmdU | Kurator*in Katya
In dem Film geht es um Menschen, die von der Front und aus dem Krieg zurückkommen und eine Art Reha machen. Dort bekommen die Menschen eine Pause, die ihnen dabei hilft, mit einer posttraumatischen Belastungsstörung umzugehen. Aber dieser Weg ist nicht immer einfach. Ich möchte zeigen, dass Menschen, die Krieg erleben, trotzdem ein Recht auf Gefühle und Liebe haben und dabei Unterstützung verdienen.
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Die Geschichte eines Volkes
Kurzfilm, Musical | Jemen | R: Fawaz Al-Taakri | 8 min. | OmdU | Kurator Omar
Das ist weder nur ein dramatischer Film, noch eine Geschichte, die aus reiner Fantasie entstanden ist. Es ist die Geschichte eines ganzen Volkes, das jahrelangen Schmerz, Verlust und das Warten auf seinen Schultern getragen hat. „Die Geschichte eines Volkes“ beleuchtet die Probleme der Jemeniten, die unter schwierigen und ungewissen Bedingungen leben.
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Solace is a Weeping River
Experimentalfilm | Belgien, Brasilien | R: Monica Hirano | 7 min. | OmdU | Kurator*in Monica
Der Kurzfilm ist ein Essay über den vielschichtigen Prozess der Trauer. Das Werk befasst sich mit den Schatten, Gefühlen, Gründen und Richtungen, die mit diesem schmerzhaften Teil von jedem Menschlichen Leben verbunden sind. Es ist das Ergebnis eines kollektiven Gedankenaustauschs, der das Leben des Verstorbenen würdigt und um das Leben des Hinterbliebenen trauert.
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Ubuntu Kultur – Stories of Belonging
Dokumentarfilm | Deutschland, Uganda | R: Enock Kizito | 10 min. | OmdU | Kurator*in Enock
Ubuntu Kultur begleitet Enock Kizito, einem Menschenrechtsaktivisten und Flüchtling, der in Deutschland lebt, der durch das Erzählen von Geschichten und mithilfe der Ubuntu Philosophie von Liebe, Menschlichkeit und Zusammensein Menschen und Kulturen zusammenbringt. Es ist eine Geschichte von Stimmen, Verbundenheit und der Überzeugung, dass wir ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl schaffen können, wenn wir die Erfahrungen anderer Menschen verstehen.
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Infos zur Veranstaltung
- Ort
- NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal
- Anmeldung
Keine Anmeldung notwendig.
- Teilnahme kostenfrei
- Veranstalter
- NS-Dokumentationszentrum München und KINO ASYL