Mit dem Preis des NS-Dokumentationszentrums zeichnet die Landeshauptstadt München alle zwei Jahre herausragende Publikationen, Aktivitäten und Projekte aus, die maßgeblich zur Aufklärung über den Nationalsozialismus, die vom NS-Regime begangenen Verbrechen sowie über Folgen und Weiterwirken der NS-Zeit beitragen. Der Preis des nsdoku 2026 geht an die Social Media Initiative @keine.erinnerungskultur.
@keine.erinnerungskultur von Initiatorin Susanne Siegert ist ein Projekt, das historische Aufklärung konsequent bei den Opfern ansetzt und sie aus der Anonymität holt. Es trägt gerade in Zeiten wachsender rechtsextremer und rassistischer Tendenzen dazu bei, durch konkrete Lebensgeschichten das Bewusstsein für die Opfer zu stärken und die Erinnerung an die NS-Verbrechen lebendig zu halten. Mit ihrem Projekt richtet Susanne Siegert den Blick auf die Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden und deren Lebenswege sich nur noch anhand einzelner Dokumente, Namen oder Ortsangaben nachvollziehen lassen.
Infos zur Veranstaltung
- Ort
- NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal
- Anmeldung
Keine Anmeldung möglich. Begrenzte Platzanzahl (first come, first served).
- Teilnahme kostenfrei