Fortbildung

Zeit heilt keine Wunden. Die Graphic Novel in der historisch-politischen Bildung Fortbildung für Lehrkräfte

7. Okt 2026 | 14.00 Uhr

Handreichung für Lehrkräfte zur Graphic Novel Zeit heilt keine Wunden, entwickelt vom nsdoku und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, 2026

Im Fokus der gemeinsamen Veranstaltung der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (BLZ) und dem NS-Dokumentationszentrum München stehen die von der Comic-Künstlerin Hannah Brinkmann verfasste Graphic Novel Zeit heilt keine Wunden. Das Leben des Ernst Grube sowie das dazu erschienene pädagogische Begleitmaterial. Ernst Grube, Holocaust-Überlebender und Zeitzeuge, engagiert sich seit Jahrzehnten gegen Antisemitismus, Rassismus und das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen. Sein Leben und Wirken stehen im Mittelpunkt einer Graphic Novel, die seine Geschichte für junge Menschen und neue Zielgruppen zugänglich macht.

Im Rahmen der Fortbildung werden die Graphic Novel sowie das mit dem NS-Dokumentationszentrum München entwickelte pädagogische Begleitmaterial vorgestellt. Gemeinsam mit Ernst Grube diskutieren wir über Einsatzmöglichkeiten in der Schule und in der außerschulischen Bildungsarbeit. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte und somit Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit. 

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit setzt seit einigen Jahren verstärkt auf Graphic Novels als Medium der politischen Bildung und hat diesen Bereich zu einem wichtigen Schwerpunkt ihrer Publikations- und Bildungsarbeit entwickelt. Mit ihren besonderen erzählerischen und visuellen Möglichkeiten eröffnen Graphic Novels neue Zugänge zu historischen und gesellschaftspolitischen Themen und sprechen insbesondere junge Leserinnen und Leser an.

Tipp: Am 14. Oktober 2026, 18.00 Uhr sprechen Ernst Grube und Thomas Rink (NS-Dokumentationszentrum München) im Rahmen eines Podiumsgesprächs über die Bedeutung von Erinnerungskultur heute. Dabei fragen wir, welche Rolle Einzelbiografien und ihre dokumentarisch-literarische Vermittlung spielen. Mehr zum Podiumsgespräch erfahren