Das Symposium gehört zum Projekt Zu fragmentarisch ist Welt und Leben? des NS-Dokumentationszentrums München und des Lenbachhauses. Es untersucht, wie Künstler wie Franz von Lenbach, Hans Thoma oder Richard Wagner in gesellschaftliche und ideologische Netzwerke um 1900 eingebunden waren, die die völkische Weltanschauung prägten, und umgekehrt. Im Fokus steht München als leuchtende Kunstmetropole und zugleich Ort ideologischer Verdichtungen, deren langfristige Folgen im Nationalsozialismus kulminierten und in die Gegenwart reichen.
Das Symposium vereint interdisziplinäre Perspektiven aus Geschichte, Kunst und Kultur und lädt zur Debatte ein.
Mit Vorträgen von Dr. Karin Althaus, Dr. Nikola Becker, Dr. Sven Fritz, Dr. Carlos Alberto Haas, Dr. Angela Hermann, Florian Hoffmann, Caroline Kapp und Beowulf Tomek, Prof. Petra Lange-Berndt, Dr. Matthias Mühling, Prof.em. Uwe Puschner, Dr. Paul-Moritz Rabe, Dr. Tobias Reichard, Dr. Ivan Ristić und Matthias Dusini, Andrea Röpke, Laura Stadler, Simon Wörz, Prof. Dr. Mirjam Zadoff u.a.
Infos zur Veranstaltung
- Ort
- NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal
- Teilnahme kostenfrei
- Veranstalter
- Eine Kooperation von NS-Dokumentationszentrum München und Städtische Galerie im Lenbachhaus