Das Symposium ist Teil des gleichnamigen Projekts Zu fragmentarisch ist Welt und Leben? des NS-Dokumentationszentrums München und des Lenbachhauses. Es untersucht, wie Künstlerpersönlichkeiten wie Franz von Lenbach in gesellschaftliche und ideologische Netzwerke um 1900 eingebunden waren, die die völkische Weltanschauung prägten, und umgekehrt. Im Fokus steht München als leuchtende Kunstmetropole und zugleich Ort ideologischer Verdichtungen, deren langfristige Folgen im Nationalsozialismus kulminierten und in die Gegenwart reichen.
Das Symposium eröffnet interdisziplinären Perspektiven aus Wissenschaft, zeitgenössischer Kunst und Medien die Bühne und lädt zur Debatte ein.
Mit Vorträgen von Dr. Nikola Becker, Dr. Sven Fritz, Dr. Carlos Alberto Haas, Florian Hoffmann, Caroline Kapp und Beo Tomek, Prof. Petra Lange-Berndt, Prof. Uwe Puschner, Dr. Tobias Reichard, Dr. Ivan Ristić und Matthias Dusini, Andrea Röpke, Laura Sophie Stadler, Simon Wörz, Prof. Dr. Mirjam Zadoff u.a.
Infos zur Veranstaltung
- Ort
- NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal
- Teilnahme kostenfrei
- Veranstalter
- Eine Kooperation von NS-Dokumentationszentrum München und Städtische Galerie im Lenbachhaus