Gespräch

Frieden als Praxis Mit Joana Osman, Özge Inan und Susanne Buckley-Zistel

29. April 2026 | 19.00 Uhr

Miloš Trakilović, Colorless Green Freedoms Sleep Furiously, 2023, Filmstill | © Courtesy der Künstler

In einer Welt zunehmender Spannungen fragt diese Veranstaltung nach den Möglichkeiten des Friedens. Das Panel bringt Stimmen aus Sozialwissenschaft, Friedensforschung und Journalismus zusammen, um Perspektiven des Friedens in unfriedlichen Zeiten aufzuzeigen. Dabei geht es um ein erweitertes Verständnis von Frieden als aktive gesellschaftliche Praxis: als Friedenskultur, die Beziehungspflege betreibt, Zukunftsbilder entwirft und Kooperation in den Mittelpunkt rückt.

Daneben geht die Veranstaltung auch der Frage nach, was es für die Demokratie und politische Vorstellungskraft bedeutet, wenn militärische Denkweisen zur Leitmaxime werden. 

Joana Osman ist Autorin und Mitbegründerin der Israelisch-Palästinensisch-Iranischen Friedensbewegung „The Peace Factory“. 2025 erschien ihr Essay Frieden, eine reale Utopie.

Die Autorin Özge Inan schreibt als freie Journalistin insbesondere über Migration, Frauen- und Menschenrechte.

Susanne Buckley-Zistel ist Professorin für Friedens- und Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg, und Projektleiterin des Forschungsprojekts „Menschenrechtsverbrechen, Norm-Entrepreneure und die Umsetzung des Weltrechtsprinzips in Deutschland“.