Gedenkveranstaltung

Gedenken an den 9. November 1938 **ausgebucht**

10. Nov 2026 | 11.00 Uhr

Verkohlter Dachbalken der Synagoge „Ohel Jakob“ in der Herzog-Rudolf-Straße | © Stadtarchiv München

Ausgebucht

Alljährlich gedenkt die Landeshauptstadt München ihrer jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die in der Pogromnacht 1938 und in den darauffolgenden Jahren entrechtet, verfolgt, deportiert, in den Suizid getrieben oder ermordet wurden. Um die Erinnerung an die Einzelschicksale der Schoah im Bewusstsein der Menschen zu bewahren, findet auch in diesem Jahr eine Gedenkveranstaltung am 10. November 2026 im Saal des Alten Rathaus, dem historischen Ort der Proklamierung der ‚Kristallnacht‘, statt.

Ansprachen
Dominik Krause, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Dr. h. c. Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Vortrag
„Wissen und Verantwortung: Überlegungen zu Familiengedächtnis und Demokratie-Resilienz“
Prof. Dr. Isabel Heinemann, Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professorin am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität

Gedenken an das Schicksal von drei verfolgten jüdischen Familien in Trudering, vorgetragen von den Schülerinnen Elise Atug, Eleonora Lemm, Marielle Sander und Charlotte Schupp sowie dem Schüler Matej Babic

El Male Rachamim (Gedenkgebet)
Rabbiner Shmuel Aharon Brodman

Biografien und Ausstellung
Arbeitsgruppe des Gymnasiums Trudering, Leitung: Anne Bäumler

Musikalische Umrahmung
Orchester des Gymnasiums Trudering, Leitung: Uta Hamp

Video zur Veranstaltung

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