Geeignet für
Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe
Eintritt frei
Der Workshop bietet Schulklassen einen kreativen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte von Ernst Grube, der während der NS-Herrschaft als jüdisches Kind ausgegrenzt und verfolgt wurde. Ausgehend von einem an seiner Biografie orientierten Rundgang durch die Dauerausstellung nähern sich die Schüler*innen seiner Geschichte auf kreative und aktive Weise. Über Bewegung und spielerische Methoden der Tanzvermittlung erfahren sie den eigenen Körper als Ausdrucksmittel – ganz ohne tänzerische Vorkenntnisse. Durch das Entwickeln von Standbildern und kurzen Bewegungssequenzen beschäftigen sich die Schüler*innen mit Themen wie Ausgrenzung, Mut, Erinnerung und Zusammenhalt. Gleichzeitig werden Bezüge zur eigenen Lebenswelt hergestellt: Wo erleben wir heute Ausgrenzung? Wie fühlt sich Zugehörigkeit an? Wann ist es wichtig, Haltung zu zeigen? Wie kann ein respektvoller Umgang miteinander gelingen? So entsteht ein Zugang zur Geschichte, der nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern zum Nachdenken anregt und die Schüler*innen darin stärkt, ihr eigenes Handeln im Alltag bewusst wahrzunehmen.
Der Workshop eignet sich besonders für Schulklassen der Mittelstufe fächerübergreifend für die Bereiche Geschichte, Ethik, Religion, Deutsch oder Kunst.
Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe
contweedancecollective und NS-Dokumentationszentrum München