Gespräch

Jüdischsein und Schwarzsein – geteilte Erinnerungen, verflochtene Geschichten Mit Barbara Walker, Philip Egbune und Mirjam Zadoff

27. Okt 2026 | 19.00 Uhr

Wie werden Geschichten von Verfolgung, Widerstand und Zugehörigkeit erinnert? Und wie verändern sich Erinnerungskulturen, wenn unterschiedliche Erfahrungen von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung miteinander ins Gespräch kommen? Das Podium lädt dazu ein, jüdische und Schwarze Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart zusammenzudenken. Im Mittelpunkt stehen persönliche, künstlerische und gesellschaftliche Zugänge zur Erinnerung: Welche Leerstellen prägen unsere Erzählungen? Welche Verbindungen zwischen unterschiedlichen Erfahrungen werden sichtbar – und auf welche Weise öffnen wir neue Formen des kreativen Erinnerns?

Ein Gespräch über verflochtene Biografien, bewegte Geschichten und die Herausforderungen einer pluralen Erinnerungskultur.

Barbara Walker ist mehrsprachige deutsch jamaikanische Künstlerin. In Guyana geboren und in Jamaika aufgewachsen. Zwischen 1972 und 1993 lebte sie in der Schweiz, Frankreich und Deutschland, wo sie die Galerie am Buttermarkt mitbegründete. Von 1993 bis 2018 lebte sie in Jamaika. Dort gründete sie zusammen mit ihre Frau Jamaikas erstes nachhaltiges Boutiquehotel. Seit 2018 lebt sie wieder in Deutschland.

Philip Egbune ist mehrsprachiger, nigerianisch-russischer bildungspolitischer Referent mit langjähriger deutscher Biografie. Zudem ist er Autor und als sozialer Projektmanager mit Fokus auf Migration und interkulturelle Bildung aktiv.