Inklusives Angebot

München nach 1945 Rundgang in Deutscher Gebärdensprache

19. Sept 2024 | 17.00 Uhr

Einmarsch der amerikanischen Soldaten in München, 1945 | © Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo

In diesem Themenrundgang blickt Hans-Georg Benkmann von den Museum Signers in der Ausstellung München und der Nationalsozialismus auf München nach dem Zweiten Weltkrieg. Entnazifizierung und Demokratisierung markierten den Neubeginn und Wiederaufbau nach dem verlorenen Krieg, dennoch bewegte sich der Umgang mit der NS-Vergangenheit noch lange nach 1945 zwischen Aufarbeitung, Kontinuität und Verdrängung. Wie ging die Stadt und die Zivilgesellschaft mit dieser schwierigen Vergangenheit um und kann man aus der Katastrophe des Nationalsozialismus lernen?
 

Über die Museum Signers

Museum Signers – Kunst- und Kulturvermittlung in Deutscher Gebärdensprache ist ein von der Bayerischen Landesstelle für nichtstaatliche Museen, dem Gehörlosenverband München und Umland e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München 2019 ins Leben gerufene Projekt, in dem zehn gehörlose Bürger*innen ausgebildet wurden, im Sinne des Peer-to-Peer-Prinzips qualitätsvolle Museumsrundgänge durchzuführen. Für die Rundgänge im NS-Dokumentationszentrum haben fünf Gehörlose an einem Ausbildungskurs zu den Inhalten der Ausstellung München und der Nationalsozialismus teilgenommen.