Am 22. Juli 2016 wurden Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine Sulaj, Selçuk Kılıç und Sevda Dağ bei einem rechtsterroristischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München erschossen.
Ihr Tod war kein Zufall. Der Täter wählte den Tag, den Ort und die Opfer bewusst aus. Er ermordete sie aus rechtsextremistischen und rassistischen Motiven. Der Anschlag am OEZ steht in einer langen Reihe antisemitischer, rassistischer und antiziganistischer Gewaltakte in Deutschland seit 1945.
Angehörige und Nahestehende setzen sich seit dem Anschlag dafür ein, dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden und sich weder das Verdrängen noch das Beschweigen der Tat über ihren Schmerz legen.