© Museum Warschauer Aufstand 1944

Der Warschauer Aufstand 1944 Ausstellung

29. Okt. 2015 bis 28. Feb. 2016

Über die Ausstellung

Die vom Museum Warschauer Aufstand in Zusammenarbeit mit der Berliner Stiftung Topographie des Terrors erarbeitete Präsentation dokumentierte die Ereignisse während der NS-Zeit in Polen und leistete damit auch einen Beitrag zu den deutsch-polnischen Beziehungen der Gegenwart. Sie zeigte die Geschichte Warschaus seit 1918 – einer Stadt voller Leben, deren Entwicklung der Zweite Weltkrieg brutal unterbrach. Besonderen Nachdruck legte die Ausstellung auf die Darstellung des Phänomens der 63 Tage andauernden Kämpfe – und den Preis, den Warschau und Polen für den Wunsch nach Freiheit zahlen mussten. Die Schilderung endet mit der Wiedergeburt Warschaus nach den Jahren der totalitären Unterdrückung. Die Stadt hat das über sie gefällte Todesurteil überstanden und ist eine dynamische und in diesem Teil Europas führende Metropole geworden.

Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, und des Präsidenten der Republik Polen, Andrzej Duda. Neben der Ausstellung, die am 28. Oktober 2015 feierlich eröffnet wurde, fand ein Begleitprogramm mit Filmen und Vorträgen in Kooperation mit dem Museum des Warschauer Aufstands und dem Generalkonsulat der Republik Polen in München statt.

Ergänzende Elemente der Ausstellung waren außerdem der 6-minütige Film Miasto Ruin (Stadt der Ruinen), der während der Öffnungszeiten halbstündig im Auditorium des NS-Dokumentationszentrums gezeigt wurde und die interaktive Website
www.warsawrising.eu.

Blick in die Ausstellung

© NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography

© NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography

© NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography

© NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography