Leyla Yenirce, Wenn der Kummer uns drückt, 2025 | © Courtesy of the artist and Capitain Petzel, Berlin, Foto: Connolly Weber Photography

Spring School

Schmerz braucht Raum

Globale Kriege und Konflikte als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung
23. bis 25. März 2026

Über die Spring School

80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist auch in Deutschland der Krieg für viele Menschen unmittelbar und nah. Ausgehend von der Ausstellung … damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn gehen wir in der Spring School der Frage nach, wie gewaltvolle Konflikte weltweit wirken, sowohl vor Ort als auch auf die Gesellschaft in Deutschland, und welche vielfältigen Herausforderungen sich daraus ergeben. 

Welche pädagogische Verantwortung braucht es angesichts von Krieg, Polarisierung und Asymmetrien in globalen wie lokalen Diskursen? Wie können wir Räume schaffen für die Suche nach einer Sprache der Trauer? Wie kann Bildungsarbeit den Blick auf Frieden und Solidarität richten in Zeiten der Remilitarisierung? Und was bedeutet das Lernen aus der Geschichte vor dem Hintergrund einer gewaltvollen Gegenwart?

Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze.

Infos

Datum
23. bis 25. März 2026

Ort
NS-Dokumentationszentrum München

Anmeldung
Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze.

Kosten 35,00 €

Geeignet für
Multiplikator*innen, Lehrkräfte und Personen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Goethe-Institut

„wir sagen, dieser krieg ist nah und dieser ist fern als wäre krieg nicht gerade das, was nicht fern sein kann“ 

– Raphaëlle Red in Schlechte Wörter: Der Schmerz

Unsere Referent*innen

  • Dekel Peretz und Nadine Migesel, Gesellschaft im Wandel
  • Prof. Dr. Antje Wilton, Institut für Englische Philologie, Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Birgit Mersmann, Professorin für Zeitgenössische Kunst und digitale Bildkulturen, Universität Bonn
  • Johnny Ibraimo, Kassel
  • War Childhood Museum, Sarajevo/Bosnien (angefragt)
  • Liana Blikharska, Lviv Center for Urban History
  • Jinan Dib, Soziolinguistin und politische Bildungsreferentin
  • Anne Kruck, Head of Unit Peace Education, Berghof Foundation
  • Melanie Göttfried/Maria Pasaricek, Projekt Das Gedächtnis des Klassenzimmers. Multidirektionales Erinnern in Grazer Schulen, Kooperationsprojekt Universität Graz/Centrum für Jüdische Studien, Universität Wien/Institut für Geschichte
  • Prof Dr Maja Apelt, Professorin für Organisations- und Verwaltungssoziologie, Universität Potsdam

Eine Kooperation von