Sprache
Die Veranstaltung wird in deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.
Eintritt frei
48 Kinder der dritten Klasse der Jüdischen Volksschule München, versammelt zum Klassenfoto im Schulhof – eine Momentaufnahme aus dem Sommer 1937. Es ist das letzte Bild, auf dem die Kinder vereint sind. Das Foto ist Ausgangspunkt für eine intensive Spurensuche. Die Ausstellung geht den Lebenswegen der Kinder nach. Sie fragt nach Überlebensstrategien, Fluchtwegen, Fremdheits- und Verlusterfahrungen und dem Ankommen im Neuen. Und sie bildet Leerstellen ab – die Abwesenheit derer, die der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik zum Opfer gefallen sind. Was bedeutet es, in unmenschlichen Zeiten Kind zu sein? Wie prägen Heimatverlust und Flucht die davon betroffenen Menschen? Und wie wirken diese Erfahrungen in den Familien nach?
Die Ausstellung Das Klassenfoto basiert auf den Recherchen der Historikerinnen Kristina Milz und Julia Schneidawind, deren Buch Klassenfoto 1937. Die Geschichte einer jüdischen Schulklasse am 24. September 2026 im Verlag C. H. Beck erschienen ist.
Begrüßung
Mirjam Zadoff | Direktorin NS-Dokumentationszentrum München
Grußwort
Lorenz Stradtner | Stadtrat der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters
Eröffnungsrede
Aleida Assmann | Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz
Zur Ausstellung
Kristina Milz, Julia Schneidawind und Chris Reitz | Kuratorisches Team
Musik
Studierende der Hochschule für Musik und Theater München
Keine Anmeldung möglich. Begrenzte Platzanzahl (first come, first served).
Die Veranstaltung wird in deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.