Die durch den rechtsextremistischen Anschlag vom 9. Oktober 2019 beschädigte Tür der Synagoge im Paulusviertel in Halle (Saale), 18.10.2019 | © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild, Jan Woitas

Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung – 1945 bis heute Ausstellung

18. April bis 28. Juli 2024

Über die Ausstellung

Die Ausstellung setzt sich mit einem leider dauerhaft aktuellen Thema auseinander: Rechtsterrorismus ist eine Bedrohung in Deutschland und weltweit. Rechtsterroristische Gewalt richtet sich gegen einzelne Personen und Bevölkerungsgruppen und damit letztlich gegen die gesamte Gesellschaft. Rechtsterrorist*innen planen und begehen Angriffe, Anschläge und Morde. Ihre Absicht ist es, Staat und Gesellschaft zu schwächen und ein Klima der Angst zu erzeugen.

Anhand von lokalen, regionalen, aber auch internationalen Beispielen wird die anhaltende rechtsterroristische Bedrohung in der Vergangenheit bis in unsere jüngste Gegenwart sichtbar gemacht und historisch verortet – darunter das Oktoberfestattentat vom 26. September 1980 und der Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vom 22. Juli 2016. Deutlich wird, dass Rechtsterrorismus keine temporäre und lokale Erscheinung der Gegenwart ist, sondern ein ständiger Begleiter der deutschen und internationalen Geschichte. Deutlich werden auch die Folgen, die rechtsterroristische Gewalt für die davon Betroffenen hat – Trauer um die Toten und Verletzten, Traumata und der leidvolle Kampf um Anerkennung des Erlittenen.

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Infos

Laufzeit
18. April bis 28. Juli 2024

Eröffnung
17. April 2024, 19.00 Uhr

Kurator*innen
Steffen Liebscher und Rebecca Weiß (Memorium Nürnberger Prozesse)

Projektleitung München
Ulla-Britta Vollhardt (nsdoku)

Die Ausstellung wurde vom Memorium Nürnberger Prozesse kuratiert und gefördert von der Stiftung GLS-Treuhand, dem Freistaat Bayern mit Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und der Amadeu Antonio Stiftung